Mehrstufige Unternehmensstrukturen im ERP abbilden
eNVenta ERP unterstützt die Abbildung mehrstufiger Firmenstrukturen. Das Mandanten-Management ordnet rechtliche oder organisatorische Einheiten im ERP; InterCompany-Prozesse verbinden ausgewählte Geschäftsabläufe zwischen solchen Einheiten. Welche Funktionen verfügbar sind, hängt vom eingesetzten eNVenta-Stand, der Lizenz und der Konfiguration ab.
Mandanten, Standorte und Geschäftseinheiten
Betriebsstätten, Filialen, Niederlassungen und verbundene Unternehmen benötigen eine nachvollziehbare Zuordnung von Stammdaten und Vorgängen. Im Projekt wird festgelegt, welche Einheit als Mandant geführt wird und wie Standorte und Verantwortungsbereiche dazu gehören. Aus der Struktur allein folgt keine bestimmte Zahl nutzbarer Mandanten oder Standorte.
Gemeinsame Daten und getrennte Verantwortlichkeiten
Gemeinsam nutzbare Stammdaten können die Pflege zwischen Geschäftseinheiten erleichtern. Welche Daten tatsächlich geteilt oder getrennt geführt werden, wird für die eingesetzte Version und die organisatorischen Anforderungen eingerichtet. Gemeinsame Daten bedeuten keinen uneingeschränkten Zugriff aller Einheiten; Pflege, Freigaben und Sichtbarkeit brauchen eindeutige Zuständigkeiten.
Bestände, Reservierungen und Produktinformationen
Der belegte Funktionsumfang nennt Lagerbestände, Auftragsreservierungen, Produktdaten und Bestellreservierungen als mögliche gemeinsam genutzte Informationen. Ob und wie sie mandantenübergreifend bereitstehen, ist für Version, Lizenz und Prozess zu prüfen. Der Einkauf nutzt Bestellinformationen; die Lagerverwaltung führt operative Bestände und Lagerbewegungen.
Aufträge, Bestellungen, Lieferungen und Wareneingänge
InterCompany-Management kann definierte Abläufe zwischen Tochter- oder Schwestergesellschaften unterstützen. Dazu gehören je nach Einrichtung Bestellungen und Aufträge sowie die Übergabe von Informationen zu Lieferungen und Wareneingängen. Welche Schritte übernommen oder geprüft werden, legen die Beteiligten im Projekt fest. Verkauf und Logistik und Versand bearbeiten ihre jeweiligen operativen Prozessschritte.
Belege und Übergaben zwischen verbundenen Einheiten
Ein- und Ausgangsbelege und ihre Übergaben können zu einem abgestimmten InterCompany-Ablauf gehören. Belegarten, Auslöser, Prüfungen und Freigaben müssen für jede beteiligte Einheit festgelegt und getestet werden. Für buchhalterische Folgeprozesse ist die Finanzbuchhaltung einzubeziehen; verdichtete Kennzahlen können im Management-Informationssystem ausgewertet werden, soweit die Daten dafür bereitgestellt sind.
Berechtigungen, Datenverantwortung und organisatorische Regeln
Rollen, Berechtigungen und Datenfreigaben bestimmen, wer Informationen sehen, pflegen und Vorgänge auslösen darf. Auch Buchungs- und Freigaberegeln sowie der Umgang mit abweichenden Stammdaten gehören in die Konzeption. Rechtliche, steuerliche und datenschutzrechtliche Anforderungen klären die zuständigen Fachleute; die ERP-Konfiguration wird darauf abgestimmt.
Konzeption und Einführung durch hepasoft
hepasoft analysiert Unternehmensstruktur und Abläufe, konfiguriert eNVenta für die vereinbarten Mandanten- und InterCompany-Prozesse und begleitet Datenübernahme, Stammdatenbereinigung und Tests. Erforderliche Integrationen oder projektspezifische Erweiterungen werden über die Schnittstellen und den konkreten Leistungsumfang abgestimmt. hepasoft übernimmt dabei die technische und organisatorische Einführung, keine Steuer-, Rechts- oder Konzernberatung.