eNVenta ERP Inhouse oder als SaaS
eNVenta ERP kann in der eigenen beziehungsweise selbst verantworteten Infrastruktur oder als Software-as-a-Service in einer bereitgestellten Umgebung betrieben werden. Welche Variante passt, hängt von vorhandener Technik, internem Know-how, Integrationen, Zuständigkeiten und dem vereinbarten Leistungsumfang ab.
Inhouse-Betrieb
Beim Inhouse-Betrieb behält das Unternehmen eine größere Kontrolle über Systemumgebung und Betriebsabläufe. Betrieb, Wartung, Überwachung, Sicherung und Wiederherstellung liegen in eigener Verantwortung oder werden an einen beauftragten Dienstleister übertragen.
Dieses Modell erfordert Investitionen in die Infrastruktur sowie internes oder externes Know-how für den laufenden Betrieb.
SaaS-Betrieb
Bei SaaS wird eNVenta ERP über eine bereitgestellte Umgebung genutzt. Abhängig vom Vertrag kann dadurch weniger eigene Serverinfrastruktur erforderlich sein, die Anfangsinvestition geringer ausfallen und der interne Administrationsaufwand sinken.
Dem stehen laufende nutzungs- oder vertragsbezogene Kosten sowie Abhängigkeiten von Leistungsumfang, Verbindung und Anbieter gegenüber. Keine der beiden Varianten ist grundsätzlich besser; entscheidend sind die konkreten Anforderungen und Vereinbarungen.
Technische Plattform und Betriebsverantwortung
Je nach angebotenem und vereinbartem Betriebsmodell kann Microsoft Azure als technische Cloudplattform eingesetzt werden. Daraus folgt nicht, dass jede eNVenta-SaaS-Installation auf Azure betrieben wird. Die konkrete Plattform, Datenregion und Verantwortung werden im Projekt beziehungsweise Vertrag festgelegt.
Plattformanbieter, Hostinganbieter, ERP-Anbieter und hepasoft können unterschiedliche Rollen besitzen. Ein Plattformanbieter ist nicht automatisch ERP-Einführungspartner. Für Betrieb, Monitoring, Updates, Sicherung, Wiederherstellung und Support müssen deshalb eindeutige Zuständigkeiten benannt werden. Auch die eingesetzte eNVenta-Version und die vorgesehene Betriebsumgebung müssen zusammenpassen.
Kosten und Administration
Ein SaaS-Modell kann die Anfangsinvestition und den Bedarf an eigener Serverinfrastruktur verringern. Je nach Leistungsumfang lässt sich auch der interne Administrationsaufwand reduzieren. Dafür entstehen laufende Kosten, deren Planbarkeit und Umfang vom Vertrag abhängen.
Eine wirtschaftliche Betrachtung sollte einen angemessenen Nutzungszeitraum umfassen. Einzubeziehen sind Einführung, Betrieb, Updates, Monitoring, Sicherung, Wiederherstellung, Netzwerk und Schnittstellen. Eine kürzere Amortisationszeit kann sich daraus ergeben, ist aber keine Garantie: Nutzerzahl, Vertragsmodell, vorhandene Infrastruktur und Betriebsaufwand bestimmen das Ergebnis.
Skalierbarkeit und Verfügbarkeit
Ressourcen können je nach Plattform und Vertrag an Wachstum, zusätzliche Benutzer oder veränderte Lasten angepasst werden. Umfang, Vorlauf und Kosten einer Skalierung sind Bestandteil des jeweiligen Betriebsmodells.
Die Gesamtverfügbarkeit hängt von Architektur, Vertrag, Netzwerk und Betriebsorganisation ab. Geografisch verteilte Rechenzentren können eine Plattformoption sein; Datenregion, Redundanz und Wiederanlaufkonzept sind dennoch konkret festzulegen. Auch die Internet- und Standortanbindung bleibt Teil der Verfügbarkeitsplanung.
Datenschutz, Datensicherheit und Wiederherstellung
Cloudbetrieb führt nicht automatisch zu höherer Datensicherheit. Zu prüfen sind Speicherort und Datenregion, Rollen und Zugriffsberechtigungen, Protokollierung, Überwachung sowie organisatorische Zuständigkeiten.
Ebenso müssen Verantwortlichkeiten für Sicherungen, Aufbewahrung und Wiederherstellung sowie die angestrebten Wiederanlaufziele vereinbart werden. Vertragliche und datenschutzrechtliche Anforderungen sind anhand des konkreten Angebots und der eigenen Verarbeitungssituation zu bewerten.
Lokale Systeme und Schnittstellen anbinden
Lokale Systeme können auch bei einem Cloudbetrieb angebunden bleiben. Dafür müssen Datenwege, Erreichbarkeit und Verantwortlichkeiten geplant werden. Schnittstellen, Dateiaustausch, Geräte und lokale Dienste können die Wahl und Ausgestaltung des Betriebsmodells beeinflussen.
Vor einem Wechsel werden vorhandene Integrationen, Netzwerkqualität und das Verhalten bei Verbindungsausfällen geprüft. Die Seite ERP-Schnittstellen und Integration beschreibt die Datenflüsse; technische Grundlagen und geeignete Betriebsumgebungen ordnet Technologie und Customizing ein.
Betriebsmodell mit hepasoft einordnen
hepasoft nimmt Anforderungen und bestehende Infrastruktur auf und unterstützt dabei, Inhouse und SaaS anhand nachvollziehbarer Kriterien zu vergleichen. Dabei werden Systemumfang, Nutzer, Standorte und Integrationen berücksichtigt sowie Rollen und Zuständigkeiten dokumentiert.
Als Beratungs-, Einführungs- und Integrationspartner plant hepasoft die ERP-Einführung, Datenübernahme und Schnittstellen und gleicht technische Voraussetzungen mit dem konkreten Angebot ab. Projektspezifische Erweiterungen und die laufende Betreuung erfolgen im vereinbarten Umfang. Hosting-, Plattform-, Betriebs-, Sicherungs- und Supportverantwortung richten sich nach dem gewählten Angebot und Vertrag.
Weitere Informationen bieten die Leistungen von hepasoft und der Supportbereich.